Die Geschichte des Klosters Johannesbrunn
Im Zuge der Dorferneuerung plante man den Umbau des Westflügels mit einem Bürgersaal, Räumen für Sportverein und Schützenverein, sowie einen Dorfladen. Der persönliche Einsatz von Staatsminister Erwin Huber bewirkte, dass großzügige Fördergelder für die Maßnahme bereitgestellt wurden. Die Förderung erfolgte über das Amt für ländliche Entwicklung Niederbayern (ALE Nb) aus Mitteln der europäischen Union (Dorferneuerungsprogramm) und über die Regierung von Niederbayern aus Mitteln des Freistaates Bayern (Kulturfonds). Für das ALE Nb war die Klosterrenovierung die größte Hochbaumaßnahme, die bis dato je gefördert wurde. Ohne die großzügige und unbürokratische Unterstützung des ALE Nb wären auch viele begleitende Aktionen in diesem Maße nicht möglich gewesen. 2003 wurde zusätzlich der „Förderverein Kloster Johannesbrunn“ ins Leben gerufen, um die Gemeinde zu unterstützen. Seitdem bringen Benefizveranstaltungen das Kloster der Öffentlichkeit näher.
Nach dem offiziellen ersten Spatenstich im Oktober 2004 gemeinsam mit Staatsminister Erwin Huber leisteten ca. 70 freiwilligen Helfern in der gesamten Bauzeit über 5.000 ehrenamtliche unentgeltliche Arbeitsstunden. Der Umbau des Westflügels fand seinen Abschluss mit der feierlichen Einweihung am 24. September 2006. Seit diesem Tag steht der Bevölkerung von Johannesbrunn wieder ein seit langem vermisster Saal und weitere dringend benötigte Räumlichkeiten zur Verfügung.
